Andrea Dins
Praxis für schamanische und spirituelle Heilarbeit

Ahnenarbeit

Nebelmond wurde der November traditionell bezeichnet, oder auch Trauermond.
Es heißt, wenn es dunkler wird, die Vegetation langsam abstirbt und Mensch und Tier sich auf den Winter vorbereiten und sich auch zurückziehen, dann ist die Trennung zwischen unserer Welt und dem Jenseits dünn. Nun wird es leichter, mit den Verstorbenen Kontakt aufzunehmen, vielleicht mit ihnen zu sprechen.
Heute möchte ich dich einladen, dich mit deinen geheilten Ahninnen und Ahnen zu verbinden...
Doch warum ist die Ahnenkraft für uns so wichtig?
Unsere Ahnen haben in vielen Kulturen und schamanischen Traditionen eine große Rolle und man sagt, sie sind für das Wohl ihrer Nachfahren elementar.
Vielleicht hast du bei mir in der Einzelarbeit oder im Seminar schon erlebt, wie ich den heiligen Raum öffne?
Jede Anrufung der Kräfte ist unterschiedlich, aber immer bitte ich meine geheilten Ahnen um Unterstützung.
Zu den Ahnen zählen für mich nicht nur unsere biologischen Vorfahren, sondern auch die Ahnen „meines“ Landes, wo ich lebe und die spirituellen und schamanischen Ahnen. Mit denen ich mich geistig verbunden fühle.
Für mich bedeutet die Verbindung zu meinen Ahnen eine Verbindung zu meinen Wurzeln. Hierüber habe ich Halt, hierüber habe ich Zugang zu einer Urkraft. Ist diese Verbindung gut gestärkt und genährt bin ich tief mit mir im Einklang. Vielleicht empfinde ich ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit – egal wo ich nun lebe. In mir ist ein Gefühl von Heimat.
Eine gute Verbindung zu meinen geheilten Ahnen (Ahnenarbeit) kann Heilung und Transformation für mich und meine Nachkommen bedeuten.
Geheilte Ahnen sind für mich die Ahnen, bei denen ich eine freie Verbindung, frei fließende Energie verspüre. Sie sind quasi aufgestiegen und weitergegangen in die nichtalltägliche Wirklichkeit.
Wir verdanken unseren Ahnen, dass wir hier sind und ich finde allein dafür haben sie Wertschätzung, Anerkennung, vielleicht auch Vergebung verdient.
Ja, es gibt Themen aus unserer Ahnenlinie, die wir aufarbeiten dürfen…die Schatten eben und ja, es ist selten ganz leicht.
Ich möchte dich dazu einladen, dich heute oder wann immer es für dich stimmig ist, deinen Ahnen zu gedenken. Vielleicht magst du dir einen Platz in deinen vier Wänden dafür aussuchen? Vielleicht Fotos von ihnen hinstellen? Geeignet ist für mich alles, was dich deiner Meinung nach mit deinen Ahnen verbindet – Erbstücke. Vielleicht magst du eine oder auch mehre Kerzen hinstellen? Eine kleine Schale mit Wasser, Räucherwerk? Sei kreativ, lass es fließen. Viele lassen diesen Platz auf Dauer bestehen, fühle mal in dich hinein, was sich gut und stimmig anfühlt.
In vielen Traditionen ist es üblich, eine kleine Dankesgabe in Form einer Blume, Süßigkeiten, Lieblingsdüfte oder auch Getränke wie Wein, Met oder Bier darzubringen. Ich habe mich in der nordeuropäischen Tradition erinnern lassen dürfen, mir von den Dankesgaben immer etwas für mich an die Seite zu legen.
Bitte denke daran, dass viel nicht immer viel hilft. Sei achtsam. Wichtig ist deine innere Haltung hierzu.
Sobald du den Platz vorbereitet und deine Dankesgaben „überreicht“ hast, lade deine geheilten Ahnen ein. Setze dich hin
, blicke zum „Altar“, nehme dir etwas von den für dich zur Seite gelegten Speisen und Getränken und halte Zwiesprache mit deinen geheilten Ahnen.
Vielleicht magst du ihnen „nur“ danken, oder einfach dein Herz erleichtern, sie um Rat bitten…
Fühle in dich hinein und erlaube dir, aus dem Herzen heraus zu handeln.
Solltest du dabei Unterstützung brauchen, melde dich gerne bei mir.
Auf dem Foto siehst du ein Dankbarkeitsmandala aus den Geschenken der Natur, welches ich im Wald für meine Ahninnen und Ahnen, für Mutter Erde gelegt habe.

Herzensgrüße, 

Andrea



 
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